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27.06.2004
INTERNATIONALE SIEGER BEIM 10. HELLA HAMBURG HALBMARATHON
  • Lasse Wilms (DK) gewinnt das Skaterennen im Spurt
  • Amos Matui (KEN) gewinnt mit 3 Min. Vorsprung im Alleingang
  • Lydia Kurgat (KEN) besiegt Olympiateilnehmerin Ida Kovacs (HUN)

"Das war ein saustarkes Rennen" sagte Teamchef Mike Saft (Fila) begeistert. Soeben hatte der Däne Lasse Wilms (IF Kopenhagen) den Spurt des aufgesprengten Spitzenfeldes gewonnen und seinen Spitzenfahrer Christian Harz (ebenfalls Dänemark) auf den zweiten Platz verwiesen. "Das Rennen war von ständigen Attacken der beiden ohne Teamunterstützung angereisten "Oldies" Dr. Andreas Andruleit (Kiel, Zepto-Skate Team) und dem Überraschungssieger des Berliner Halbmarathon Jörg Wecke (Skate-Team Celle) geprägt. Bester Hamburger und Hamburger Meister wurde auf dem zehnten Platz Thilo Ohrmund (Speedteam Elbe).

Alexandra Stührk und Kathrin Clauszen (beide Barclaycard Inlion Girls) gewannen Hand in Hand über die Ziellinie laufend zeitgleich in 43:37,17 Min das Damenrennen vor der Dänin Sara Aagaard.
Für Kathrin Clauszen (Speedteam Elbe) war es gleichzeitig der Hamburger Meistertitel.

Bei der Laufkonkurrenz lief der Kenianer Amos Matui ab KM 10 alleine. Am Ende hatte er mit 1:05,25 Std. eine starke Zielzeit – und über drei (!) Minuten Vorsprung auf den zweiten Kenianer Edward Kimosop herausgelaufen. Den dritten Platz konnte sich überraschend der Spanier Carlos Solana sichern. Vierter – und damit Hamburger Meister - wurde mit dem 45 jährigen Gösta Ladiges (LG Hammer Park) ein Oldie in flotten 1:14,52 Std.

Die Damenkonkurrenz wurde von dem spannenden Duell zwischen Athen-Olympia-Teilnehmerin Ida Kovacs (HUN) und der Kenianerin Lydia Kurgat geprägt, den die Kenianerin mit 1:16,36 Std. für sich entscheiden konnte. Ida Kurgat konnte am Ende nicht mehr mithalten und landete mit einer Minute Rückstand auf dem zweiten Platz. Hamburger Meisterin wurde Katja Wolters (LG HNF) in 1:24,15 Std.

Mit insgesamt 2805 gemeldeten Teilnehmer (855 Skater und 1950 Läufer) wurde die Vorjahresmarke (2771 Teilnehmer) knapp übertroffen. Die Teilnehmer starteten erstmals direkt von der Reeperbahn. Dabei verzögerte sich der Start der Läufer (geplant: 10.00 Uhr) um 14 Minuten: Der spätere zweite Edward Kimosop fand den Start nicht – und wurde kurzentschlossen mit dem Taxi zum richtigen Start verfrachtet. Das Teilnehmerfeld wartete auf den verspäteten Kenianer gerne – als er eintraf gab es Szenenapplaus...

Ebenfalls "von der Rolle" kam der zweite des Skaterennens, der Däne Christian Harz. Er stürzte bei KM 17,5 und rutschte in ein dort parkendes Auto. "Die Tür war kaputt – aber ich konnte weiter fahren" berichtete er im Ziel erschöpft.